Bonitätsprüfung Personen
  • Keine Mitgliedschaften
  • Keine Mindestmengen
  • Einmalige Einrichtung: 20 €
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Neukunden: Sind diese zahlungsfähig ?
Bestandskunden: Hat sich die Bonität verändert ?
Schuldner: Lohnt sich die Vollstreckung überhaupt ?

  • Inkassomerkmale
  • Haftanordnungen
  • Insolvenzen
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ab  € 4,50

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20 Prüfungen/Monat

Produkt-Info

Bonitätsauskünfte helfen Ihnen bei der Beurteilung, ob eine Vollstreckung gegen den Schuldner sinnvoll ist. Informationen über Inkassoverfahren, Eidesstattliche Versicherungen, Haftanordnungen oder Privatinsolvenzen erhalten Sie über eine sofortige Bonitätsprüfung.

Firmen, Anwälte und Ärzte können diese Prüfungen online und sofort auf
www.supercheck-bonitaet.de oder www.vollstreckungsportal.com durchführen.

  • Wo: www.supercheck-bonitaet.de
  • Wie: Online anmelden, Vertrag unterzeichnen, einloggen und Prüfungen durchführen.
  • Preise: ab 4,90 Euro netto
  • Prüfdauer: Sofort online
  • Einrichtungsgebühr: 20,00 Euro einmalig
  • Laufende Kosten oder Mitgliedschaften: Keine
  • Sicherheit: 128 BIT Online Verschlüsselung, geprüfte Auskunftei

Supercheck ist mit über 23.000 Firmenkunden / 9.000 Anwälte einer der führenden Anbieter von Anschriftenermittlungen und Anfragen beim Einwohnermeldeamt. Supercheck ist ein Unternehmen der BÜRGEL Gruppe. Mehr über Supercheck erfahren Sie im Internet auf www.supercheck.de

 

Allgemeine Informationen zum Vollstreckungsverfahren:

 

Geliefert, aber nicht bezahlt

Ein Online-Versandhändler liefert Ware im Wert von 700 Euro an Frau XY. Frau XY bezahlt nicht. Aus der Kundin wird eine Schuldnerin. Nach mehrmaligen Mahnungen beantragt der Rechtsanwalt des Versandhändlers den Erlass eines Mahnbescheides beim zuständigen Amtsgericht. Der Mahnbescheid wird der Schuldnerin zugestellt.

Sofern die Schuldnerin keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegt, beantragt der Rechtsanwalt den Erlass eines Vollstreckungsbescheides (= vollstreckbarer Titel). Der Vollstreckungsbescheid wird auf Antrag entweder vom Gericht oder durch einen vom Gläubiger beauftragten Gerichtsvollzieher der Schuldnerin zugestellt. Bei Beauftragung eines Gerichtsvollziehers kann zeitgleich die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Die Zustellung erfolgt an die im Mahnbescheid angegebene Adresse. Ist die Schuldnerin unbekannt verzogen, kann die neue Adresse von professionellen Ermittlungsdienstleistern übernommen werden (weiterführende Informationen dazu auf www.supercheck.de).

Legt der Schuldner gegen den Vollstreckungsbescheid binnen zwei Wochen keinen Einspruch ein, wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig und der Gerichtsvollzieher kann die Forderung eintreiben.

Zahlt ein Schuldner nicht, wird ein Mahnbescheid zugestellt. Folgt kein Widerspruch, wird ein Vollstreckungsbescheid erwirkt und der Gerichtsvollzieher kann aktiv werden.

Können an die Schuldner-Adresse keine Schreiben zugestellt werden, helfen Ermittlungsdienstleister, z. B. www.supercheck.de

Wenn „nichts zu holen ist“

Wenn die Schuldnerin ihre Schulden nicht bezahlen kann, d. h. zahlungsunfähig ist, wird der Rechtsanwalt die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung (EV) beantragen. In dieser gibt die Schuldnerin gegenüber dem Gläubiger Auskunft über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse. Dieses Vermögensverzeichnis wird beim zuständigen Amtsgericht geführt. Verweigert die Schuldnerin die Abgabe der EV, wird der Rechtsanwalt Haftbefehl beantragen und die Schuldnerin notfalls in Haft nehmen lassen, um diese zur Abgabe der EV zu zwingen.

Der Schuldner muss Auskunft über seine wirtschaftlichen Verhältnisse geben

Letzter Ausweg Insolvenzverfahren

Ist die Schuldnerin wirtschaftlich nicht in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen, wird die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt. Dabei wird das vorhandene pfändbare Vermögen der Schuldnerin verwertet und nach Abzug der Verfahrenskosten an die Gläubiger ausgeschüttet. Die Laufzeit dieses Verfahrens vom 1. Tag bis zur Restschuldbefreiung dauert 6 Jahre. Danach ist die Schuldnerin schuldenfrei, sofern sie sich „wohl verhalten“ hat.

Wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, dürfen Insolvenzgläubiger die Zwangsvollstreckung gegen die Schuldnerin nicht durchführen. Sie dürfen ihre Ansprüche nur noch im Rahmen des Insolvenzverfahrens geltend machen. Auch bereits eingeleitete Vollstreckungsverfahren dürfen nicht fortgesetzt werden.

Für 6 Jahre wird pfändbares Vermögen des Schuldners verwertet

EV, Haft oder Insolvenz?
Schuldnerregister: wichtige Infos für geschäftliche Beziehungen

Um sich vor Zahlungsausfällen durch finanzschwache Kunden zu schützen, empfehlen Experten die Einholung von Wirtschaftsinformationen (= Bonitätsprüfungen). Doch werden diese Auskünfte gemäß § 29 Absatz 2 Bundesdatenschutzgesetz nur an Firmen und Rechtsanwälte bei Nachweis eines berechtigten Interesses erteilt.

Für Personeninformationen stehen verschiedene Datenquellen zur Verfügung, deren Kern die so genannten „harten Negativmerkmale“ aus den öffentlichen Schuldnerregistern der Amtsgerichte ist. Hierzu gehören EV, Haftanordnung und Insolvenz. Aber auch die so genannten „mittleren und weichen Negativmerkmale“, wie beispielsweise Zahlungsstörungen oder die Kaufkraft einer Anschrift, fließen in eine Bonitätsinformation mit ein.

Diese Informationen werden von anerkannten und geprüften Auskunfteien bereitgestellt. Die Konditionen hierfür sind sehr unterschiedlich. Manche verbinden sehr niedrige Preise mit hohen Mitgliedschaftsgebühren oder Mindestabnahmemengen. Andere, wie die Supercheck GmbH, bieten Bonitätsprüfungen ohne derartige Verpflichtungen an. Supercheck vermittelt Sofort-Bonitätsprüfungen über das Portal www.supercheck-bonitaet.de und greift auf die Daten renommierter Wirtschaftsauskunfteien zu.

Informationen über die Finanzlage von (potentiellen) Kunden helfen, Zahlungsausfälle zu vermeiden

Sofort-Bonitätsprüfungen über www.supercheck-bonitaet.de ohne Mitgliedschaftsgebühren oder Mindestabnahmemengen.

Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung: die wichtigsten Änderungen ab 1. Januar 2013

1. Frühzeitigere Informationen über Schuldnervermögen

Durch das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung soll künftig die Einholung von Informationen über Schuldner zur Beitreibung titulierter Forderungen in der Zwangsvollstreckung für Gläubiger erleichtert werden.

Auch das Verfahren zur Abnahme einer Vermögensauskunft und das Führen des Schuldnerverzeichnisses wird zentralisiert und automatisiert – und damit vereinfacht.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes können Gläubiger also zukünftig schneller und frühzeitiger innerhalb eines Zwangsvollstreckungsverfahrens Informationen über die Vermögensverhältnisse des Schuldners verlangen. Dem muss – und das ist neu – kein erfolgloser Versuch der Sachpfändung vorausgegangen sein. Nach der Neuregelung ist der Gerichtsvollzieher befugt, unverzüglich vom Schuldner Auskunft über seine gesamten Vermögenswerte zu verlangen.

Vereinfachte Informationsbeschaffung

Vorteile: Bereits vor Einleitung von Beitreibungsmaßnahmen erhalten Gläubiger eine solide Entscheidungsgrundlage, ob und in welchem Umfang sich eine Zwangsvollstreckung überhaupt lohnt. Gleichzeitig kann die Möglichkeit zur Beschleunigung des Zwangsvollstreckungsverfahrens zu einer Kostenersparnis für alle Beteiligten führen.

Kostenersparnis durch Beschleunigung des Verfahrens

2. Einholen von Fremdauskünften über Schuldnervermögen

Gerichtsvollzieher haben zukünftig im Rahmen ihres Vollstreckungsauftrages die Befugnis, auch über weitere zuverlässige Quellen als den Schuldner selbst Auskünfte über seine Vermögensverhältnisse einzuholen, wenn der Schuldner die verlangte Vermögensauskunft nicht oder nicht fristgerecht abgibt oder nach dem Inhalt seiner Auskunft nicht zu erwarten ist, dass die Forderung des Gläubigers komplett befriedigt wird. Dazu zählen die Rentenversicherungsträger, das Bundeszentralamt für Steuern und das Kraftfahrt-Bundesamt, um Informationen zu potentiellen Arbeitsverhältnissen, Konten, Depots oder Kraftfahrzeugen eines Schuldners zu erhalten. Die Datenabfrage und –erhebung ist an bestimmte Bedingungen gebunden. So muss die Vollstreckung unbedingt erforderlich sein. Außerdem müssen die vollstreckbaren Ansprüche mindestens 500,00 Euro betragen.

Rentenversicherungsträger, Bundeszentralamt für Steuern und Kraftfahrt-Bundesamt als weitere Quellen der Informationsbeschaffung über Vermögen

3. Verwaltung und Abruf der Vermögensauskünfte vereinfacht

Die Auskunft eines Schuldners über seine Vermögensverhältnisse wird auf Veranlassung des Gerichtsvollziehers in einem elektronischen Dokument aufgenommen und in eine landesweit vernetzte Datenbank eingespeist. Die Vermögensverzeichnisse werden in jedem Bundesland zentral von einem Vollstreckungsgericht verwaltet. Gerichtsvollzieher, Vollstreckungsbehörden und weiteren staatlichen Stellen (z. B. Strafverfolgungsbehörden) können die einzelnen Vermögensverzeichnisse aus dieser Datenbank zukünftig für drei Jahre abrufen.

Vorteil: Der Datenzugriff wird erleichtert und das Zwangsvollstreckungsverfahren beschleunigt.

Vermögensverzeichnisse zentral abrufbar

4. Schuldnerregister bundesweit abrufbar

Zukünftig werden pro Bundesland alle Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte in einem zentralen Internetregister zusammengefasst und von einem Vollstreckungsgericht landesweit geführt. Das Register enthält Schuldner, die zahlungsunfähig sind, die ihren vollstreckungsrechtlichen Auskunftspflichten nicht nachkommen oder gegen die eine Vollstreckung erfolglos geblieben ist.

Die Abfrage der Schuldnerverzeichnisse erfolgt über das Internet und wird jedem gestattet, der hierfür juristisches berechtigtes Interesse nachweisen kann (z. B. bei Zwangsvollstreckung oder um wirtschaftliche Nachteile abzuwenden, die aus Geschäftsbeziehungen mit Schuldnern resultieren können, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können).

Zu beachten ist, dass die „alten“ Einträge der Schuldnerverzeichnisse von vor 2013 nicht über das gemeinsame Vollstreckungsportal der Bundesländer abgerufen werden können. Die Angaben nach altem Recht, zu denen auch die Eidesstattliche Versicherung gehört, werden nicht übernommen. Sie können nach wie vor nur über die örtlich zuständigen Vollstreckungsgerichte abgerufen werden. Die Übergangsfrist dauert maximal fünf Jahre.

Schuldnerverzeichnisse zentral online abrufbar

5. Verbindliche Formulare zur Standardisierung des Verfahrens

Ferner sollen zur Vereinheitlichung des Zwangsvollstreckungsverfahrens verbindliche Formulare für den Auftrag der Zwangsvollstreckung eingeführt werden.

Einheitliche Formulare zur Beauftragung der Zwangsvollstreckung